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Dies ist die Geschichte unserer Liebe. Wir lassen euch daran teilhaben, damit sie
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Du bist mein Fels in der Strömung des Lebens, die im Moment viele gefährliche Stromschnellen für mich bereit hält. Ohne dich würde ich Gefahr laufen, einfach auf einer Untiefe aufzulaufen und dort nicht mehr herunterzukommen, aber du reißt mich weiter im Leben und gibst mir die Kraft, sowohl gegen den Strom zu schwimmen, wie auch mich einfach treiben zu lassen wenn es nötig ist!

Du bist DIE Quelle der Inspiration für mich! Wann auch immer ich drohe, mich am Stand zu bewegen, denke ich einfach an dich und gewinne wieder den nötigen Schwung, um mich im Fluss zu halten...

Du bist die wundervollste, überraschendste, vorbildhafteste Person die ich kenne! Ich eifere dir vergeblich nach in deiner kompromisslosen Art, Probleme anzupacken und schließlich zu lösen!

Du bist einfach ALLES für mich!

 

Denk daran, welche Albträume dich auch immer plagen mögen: ich habe in dir mein Glück und meine große Liebe gefunden, und ich gebe sie um nichts in der Welt, und schon gar nicht kampflos auf! Möglicherweise spielt sich dieser Kampf zwar großteils in meinem Kopf ab, das macht ihn aber kein bisschen weniger vernichtend! Ich werde dich allen, die nur versuchen Hand an dich zu legen, bedingungslos wieder entreißen, was auch immer es kostet! Du bist mein ein und alles! Meins

4.6.07 22:53


Es war in der Tat zu schnell...
Auch, wenn es erst jetzt so richtig bemerkbar wird, aber die Erkenntnis kommt wie meistens erst später, dafür ist sie um so schwerwiegender. Und es wird langwierig und schmerzhaft, das nachzuholen.
Eine Erklärung:
Zwischen Himmel und Erde gibt es unglaubliche Dinge. Zum Beispiel zwei Menschen, die sich über eine Musik-Chart-Website mehr oder weniger zufällig treffen. Ein wenig Smalltalk-Geplänkel, Austausch von ICQ-Adressen, und das Feuer begann zu glosen!
Das gegenseitige Beschnüffeln lief erstaunlich gut, für meine bescheidenen Verhältnisse jedenfalls. Kontakt zu Frauen herzustellen war nie mein Ding, mir gehen vor allem die Gesprächsthemen sehr schnell aus. Aber nicht bei ihr!
Das Eis war schnell gebrochen, und wir erkannten eine schier unendliche Anzahl an Gemeinsamkeiten zwischen uns! Ich kann mir nicht vorstellen, ein zweites Mal einen für mich so interessanten Menschen zu treffen. Und garantiert keinen weiblichen! Der zu allem Überfluss auch noch Interesse an mir zeigt...!

Wir chatteten und chatteten, und nach ganzen 2 Tagen kam mir bereits DAS Wort, DIE Phrase "Ich liebe dich" über die Lippen... es war ein magischer Moment! Und doch, die dezente Endgültigkeit des kleinen, netten, überstrapazierten Wortes Liebe war mir bis vor Kurzem völlig fremd. Besagtes Wörtchen wird in Medien und Film, praktisch überall, ohne besondere Bedenken verwendet, es hat daher wohl teilweise eine Art "Nebensächlichkeit".
Erst kürzlich wurde mir jedoch anhand eines sehr drastischen Beispiels das Gegenteil bewusst: ein gut befreundetes Paar, beide Partner werden auch unabhängig voneinander als Freunde von mir hoch geschätzt. Wir stellten wie so oft fest, dass sich unser Kontakt durch diverse Tätigkeiten mittlerweile auf ein Minimum erstreckte. Also traf ich mich als Anfang mit der Frau in dieser Beziehung, und wir tauschten die Erfahrungen der letzten paar Monate aus. Ich wusste, sie führen eine lange, glückliche Beziehung, aber dennoch hat mich ein Detail neben die Spur gesetzt: der männliche Teil in der Beziehung weigert sich standhaft, in eineinhalb Jahren Beziehung besagte oftzitierte Phrase zu verwenden...als Anmerkung sei gesagt, dass sich dieses Paar vor dem "offiziellen" Beginn der Beziehung bereits 3 Monate intensiv getroffen und kennen gelernt hat.
Und was mache ich Tölpel? Ich "entweihe" diese Phrase, dieses Wort nach 2 TAGEN Bekanntschaft mit einem völlig fremden Mädchen, ohne mir der Bedeutung des Gefühls bewusst zu sein. Zugegeben, besagter Mann wartet vielleicht vergeblich auf etwas, das er schon längst besitzt, aber aufgrund der Unrichtigkeit eines Extrems auf die Richtigkeit des anderen Extrems zu schließen, ist auch falsch....

Das Problem der Definition von Liebe kam erwartungsgemäß auch bei uns sehr schnell zu Diskussion, auch wenn ich nicht im Traum daran gedacht hätte, dass sie so heftig ausfallen würde...
Ich war und BIN es gewöhnt, Leute schnell von meinen - meist wissenschaftlich-trockenen - Ideen und Vorstellungen zu überzeugen. Auch verallgemeinere ich stark, und neige dazu, die Dinge von außen zu betrachten. Natürlich machte ich es hier nicht anders, und kam mit der Behauptung, Liebe sei - WIE ALLE ANDEREN GEFÜHLE UND AKTIONEN DES MENSCHEN - eine chemisch-physikalische Reaktion in unseren Hirnen. Ich kannte meine "frischgebackene" Freundin bis jetzt als wissenschaftlichen Mensch, aber hier schien ich zuerst auf Granit zu beißen, um dann plötzlich mit aller Kraft in ein Hornissennest zu treten...
Die Reaktion war katastrophal, ich erinnere mich noch sehr lebhaft an diese - zu allem Überfluss über ICQ durchgeführte - "Diskussion", die keine war.
Ich kann es nicht ausstehen, wenn ich die Kontrolle über etwas verliere, und noch viel weniger, wenn ich sie nicht mehr zurückerlange. Alle meine Gegenmaßnahmen, um meine völlig aufgelöste Freundin zu beruhigen, schlugen fehl, nichts schien zu fruchten. Zugegeben konnte ich - und kann bis heute - keine Menschen trösten, oder sie besänftigen.
Ich bin in der rationalen Welt zu Hause, Irrationalität meinerseits versuche ich zu unterbinden, auch wenn es mir nicht immer gelingt. Ich war auch derart starke Reaktionen nicht gewöhnt, da ich mit allen Leuten bis zu diesem Punkt über jedes noch so heikle Thema reden konnte, und die Diskussionen stets recht sachlich geblieben waren. So eine emotionale Sperr-Reaktion war mir völlig Fremd, und ich konnte nichts dagegen tun. Leider, leider, leider.

Ich musste nämlich feststellen, dass meine Freundin durchaus zu solchen Reaktionen neigt, und ich kein wirksames Mittel hatte, um sie zu beruhigen. Also wählte ich die denkbar schlechteste Alternative: ich sagte JA!
Ab diesem Zeitpunkt begann ich aufzupassen, was ich zu ihr sagte. Es ist nicht so, dass ich das extra für sie erfunden hätte: ich neige seit jeher dazu, mir Unannehmlichkeiten zu ersparen, indem ich Leuten teilweise einfach entgegen meiner Meinung zustimme, oder ihnen die Dinge sage, die sie hören möchten. Opfer der ersten Methode werden in erster Linie Leute, die ich nicht gut genug kenne um ihre Reaktionen abschätzen zu können. Opfer der zweiten Methode werden Leute, deren Reaktionen ich sowohl abschätzen kann, ich aber keine Lust habe, oder es mir unangenehm ist dagegen zu argumentieren, weil es keine Aussicht gibt, dass mir zugehört wird.
Ich begann also, meine Freundin zu belügen. Jaja, Liebe ist keine Chemie (obwohl man rein wissenschaftlich nichts dagegen sagen kann), und jaja, ich bin ab jetzt kein wissenschaftlicher Typ, sondern ein emotionaler. Das konnte nicht gut enden.

Mit der Zeit gewöhnte ich mir nun an, grundsätzlich zu allem Ja und Amen zu sagen. Ich bilde mir im Allgemeinen aber nur eine gegenläufige Meinung, wenn ich auf mein Wissen als Basis zurückgreifen kann. Deshalb mussten schon mehrere Menschen immer wieder feststellen, dass ich am Ende dann meist doch Recht hatte, wenn ich eine andere Meinung als sie vertrat. Andernfalls passe ich meine Meinung natürlich an die besseren Argumente meiner Diskussionspartner an. Es ist aber deprimierend, wenn der Diskussionspartner die eigene Meinung aber schlicht und ergreifend ignoriert. Durch das Zurückschrauben dieser Vorgehensweise stieg ich manchmal wider besseres Wissen von meiner Meinung herunter. Da das aber extrem unbefriedigend ist, beharrte ich meist auf meiner Meinung. Dann begann eine hitzige, zermürbende Diskussion über Details oder Kreisargumente, bis einer schließlich aufgab. Damit war die Sache aber nicht ausgestanden, meist war dann einer oder beide stinksauer und ein heftiger Streit brach los. Gott sei Dank folgten aber praktisch immer erlösende Versöhnungen.

Jetzt gab es da aber ein großes Problem: Meinungsverschiedenheiten zwischen uns sammelten sich recht schnell an. Da wir aber praktisch nur telefonischen Kontakt zueinander hatten und haben, blieb selten Zeit, sie endgültig mit der üblichen Methode (Diskussion, Detailsdiskussion, Streit, Versöhnung) zu bereinigen. Dies förderte die Unzufriedenheit auf beiden Seiten.
In letzer Zeit häuften sich leider auch Fälle, in denen selbst ein mehrmaliger Streit keine Erlösung brachte:
das Paradebeispiel dafür ist wohl die Kommunikation zwischen uns. Ihr Standpunkt war, dass wir zu wenig miteinander redeten. Das kam mir zwar nicht so vor, ich versuchte aber ihr zuliebe diese Situation zu ändern. Leider kann man sein kommunkatives Verhalten aber nicht von einem Tag auf den anderen ändern, also eskalierte die Situation aufs schärfste. Sie "bot mir an", d.h. sie "erbarmte" sich (jedenfalls kam es mir so vor als ob sie grausam planen würde), sich so zu Verhalten wie ich es in ihren Augen täte. Wir redeten tatsächlich kaum mehr miteinander, und wenn, dann über belanglose Dinge. Von einem Moment auf den anderen war der gesamte Zauber unserer Beziehung zusammengebrochen.

In der darauffolgenden Zeit konnte ich nachfühlen, wie es ihr ergangen sein musste, denn auf offenes Desinteresse und kühle Ablehnung des geliebten Partners zu stoßen, schmerzt wie ich es noch nie zuvor erlebt habe.
Ich habe meine Lektion gelernt, und würde auch gerne wieder "normal" mit ihr reden, sprich, das "Fühle deine Art am eigenen Leib"-Programm beenden, aber entweder sie zieht es weiterhin rigoros durch oder hat ihre normale Art "verlernt"...
Jedenfalls wäre es schön, wieder unbeschwert über alles mögliche reden zu können, ohne immer eine gewisse Kälte zu spüren.
Leider wurden wir auch von blöden äußeren Einflüssen, wie z.b. der Irland-Wochen oder den praktisch kontaktlosen 2 Wochen davor, behindert, wieder mit uns ins Reine zu kommen.
Ich verteufle auch meine Zerstreutheit, sowie die Eigenschaft eigentlich eines jeden Menschen, manchmal anderen Dingen Priorität einzuräumen, aber ich kann weder etwas dafür, noch kann ich etwas dagegen machen, jedenfalls sicher nicht kurzfristig. Deshalb würde es oft schon reichen, wenn dumme Aktionen meinerseits nicht als Verarsche aufgefasst und geahndet würden, sondern einfach zumindest hin und wieder darüber hinweg gesehen würde...Permanent in Opposition zu stehen und sich für unterbewusste Aktionen entschuldigen zu müssen hebt nämlich auch meine Laune keineswegs, wodurch manche Antworten eventuell zynischer oder giftiger ausfallen als sie gedacht waren, und wieder neue Probleme verursachen.

Ich habe diesen Text geschrieben, da ich unfähig bin, ein so komplexes Thema erstens mit Unterbrechungen und Gegenfragen, zweitens von Angesicht zu Angesicht oder noch weniger am Telefon abzuhandeln, ohne irgendetwas wichtiges zu vergessen oder mich zu verennen. Dieser Text hat zwar unzählige Korrekturen hinter sich, ich bitte aber trotzdem, eventuell auftretende kleinere, reibende Details zu "übersehen".
Der Text soll in keinster Weise eine Trennungsbotschaft oder etwas ähnliches darstellen, sondern nur meine Sichtweise auf unsere momentanten beziehungsgiftartigen Probleme zeigen. Ich hoffe du verstehst mich dadurch etwas besser.

Ich werde in Zukunft diverse Schönredereien so gut wie möglich abbauen, da ich nicht in ewiger Lüge zu dir leben kann. Ich bitte dich aber auch um ein wenig mehr Toleranz gegenüber meinen Schwächen, schließlich ist niemand perfekt. Ich bin mir meiner Grenzen meist durchaus bewusst, und versuche sie auch immer weiter von mir aus auszudehnen. Wenn nicht, reicht ein Hinweis oder Lösungsvorschlag aus.

Ich liebe dich und möchte dich nicht verlieren, da ich nicht glaube, jemals jemand besseren als dich zu finden! Allein die Möglichkeit, mit dir über technische und wissenschaftliche Dinge zu reden, und von dir keinen Bahnhofs-Blick, sondern Begeisterung zu ernten hebt dich so weit aus der Masse heraus, dass kein anderes Mädchen jemals an dich heranreichen könnte.
19.6.07 02:39




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