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Dies ist die Geschichte unserer Liebe. Wir lassen euch daran teilhaben, damit sie
nicht vergessen geht. Wer dies liest und damit Teil davon wird, darf sich in unserem
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Eine ganze Woche war sie nun bei ihm gewesen.

7 Tage und 7 Nächte. Wie in dem Lied. Wobei es bei ihnen ausschließlich gute Tage wie Nächte waren. Sie war sich sicher, sie liebte. Ihn. Es gab für sie nichts schöneres, als in seiner Nähe zu sein. Selbst als sie Rad fahren waren und vollkommen unerwartet von einem Gewitter überrascht wurden, störte es sie kaum, er war schließlich bei ihr, ihr konnte somit nichts geschehen. Wie ein unsichtbarer Schutz ruhte seine Gegenwart behütend und das Üble abwendend über ihr.

Erschöpft von einem Sprint, der sie vor dem Regen schützen sollte (der sich verzog, kaum da sie über die Schwelle des Hauses getreten waren), stiegen sie die Treppen in das höchste Stockwerk hinauf, um sich bei einem gemeinsamen Bad von den Strapazen des Radfahrens in der buckligen Welt zu erholen.

Kaum, da ihre beiden Körper in die wohlduftende, warme, leicht orange gefärbte Flüssigkeit getaucht waren, durfte sie feststellen, dass das das angenehmste Gefühl war, welches sie bisher erlebt hatte. Sie lag die meiste Zeit auf ihm, was ihr den unüberbietbaren Luxus gewährte, erstaunlich viel von seiner Haut auf der ihren zu fühlen. Dazu seine sanften Streicheleinheiten, und sie versank in einer Wolke wohliger Wärme, die in Lust ausuferte.

Als sie wenig später nebeneinander lagen, versuchte sie erneut, ihre Gefühle in Worte zu fassen, doch es wollte ihr nicht gelingen.

Sie hatte in einem Buch von einem Protagonisten gelesen, der von sich behauptete, sich kaum je zu verlieben. Das jedoch geschah in seinen Augen nicht aus Mangel an adäquaten Möglichkeiten (sprich Frauen), sondern es waren nun eben nicht die richtigen. Womit nicht gesagt sei, dass diese dumm oder nicht anziehend gewesen wären, jedoch war diejenige, bei der er sprachlos werden würde, nicht darunter. Erst später fand er zwei Mal solche Frauen, jedoch in großen Zeitabständen. Ähnlich erging es ihr. Sie hatte Männer oft gemocht, sie hatte sich auch geliebt gefühlt, dennoch war ihr jemand wie er noch nie untergekommen.

Jetzt rang sie um Worte. Vergeblich versuchte sie, ihre Liebe zu ihm mit Metaphern darzustellen, oder gar mit Synopsen mancher Liebesgeschichten zu vergleichen. Es wollte ihr nicht gelingen. Diese Liebe, sie war so unfassbar (man beachte die Etymologie des Wortes: un-fassbar, also nicht greifbar) und dadurch riesig und alles andere als ördinär. Sie war allgegenwärtig, aber vielleicht gerade dadurch so ungewöhnlich unsäglich unbegreiflich. Doch sie mochte es.

Genauso mochte sie das Gefühl, dass er sie verstand. Wobei, vielleicht nicht immer verstand, jedoch konnte er immer ermessen, warum sie wie dachte. Und das führte dazu, dass er sie manchmal, jedoch immer öfter durchschaute. Sonst hätte es sie wohl irritiert, dass jemand, den sie strenggenommen erst relativ kurz kannte, sie bereits so treffend berechnen und analysieren konnte, doch bei ihm genoss sie es. Es gab ihr ein gewisses Gefühl der Sicherheit, der Heimkehr, obwohl sie zuvor kein Heim gehabt hatte.

 

und übrigens:

<

ja, der 3er fehlt bewusst. 

9.4.07 00:53


3

Er war kein Mann der großen Worte, lieber genoß er ihre Liebe im Stillen. Dennoch raubten ihm ihre verbalen und lyrischen Liebesbeweise immer und immer wieder den Atem. Er war einfach fasziniert von der Eleganz, mit der sie ihre Worte und -spiele auswählte und einsetzte, so dass sie immer irgendwie ein Kompliment für ihn ergaben. Er genoß Ihre Anwesenheit, er genoß es wenn sie ihm etwas berichtete oder lehrte. Und er hofft(e) immer darauf, es ihr irgendwann in gleicher Weise zurückgeben zu können! 

9.4.07 01:05


Dieser Dienstag, dieser Mittwoch. Zwei unvergessliche Tage. Das erste gemeinsame Konzert. Diese Musik! Es hätte kaum besser sein können, diese mit viel Feingefühl durchgeplante Show, die geniale Abwechslung von tiefwühlenden Balladen und harten Stücken. Jeder einzelne, der gezwungen wurde, dieses Konzert alleine zu erleben, ist bemitleidenswert.

Das unvergleichliche Gefühl der Einheit mit dem liebsten Menschen, die Wärme der Nähe, die schwitzende, feuchte Haut, die leidenschaftliche Verschmelzung der Münder, der gleichmäßige Rythmus, immer wieder unterbrochen, nur um das Gefühl der Synchronisation erneut erleben zu können. Die Supernova-artige Explosion von Glücksgefühlen, ansteigend und absinkend, aufwallend und abebbend. Und schlussendlich, die Bestätigung des leidigen Spruches, der besagt, dass man aufhören sollte wenn es am schönsten ist. Die stetige Wiederholung ein und desselben Prinzips. Das Leben ohne Unannehmlichkeiten wäre zu bequem.

Immer wieder kehrende, grundlose, sinnlose, aber unheimlich befreiende und nicht zuletzt dadurch wieder sinnvolle Aneinanderprallungen von Worten, wie gleichgepolte Magneten, die durch eine scheinbar unwiderstehliche Kraft zusammengepresst und schließlich doch nicht kollidieren werden, aneinander Abgleiten und sich schließlich und endlich ohne Druck von alleine anziehen...die völlige Verkno/utung und Beugung von Worten, langwierig und anstrengend zu lösen, aber zutiefst befriedigend nach der unausweichlichen Auflösung.

Liebe ist so herrlich irrational, dass jeder rationale Schrägstrich nüchterne Mensch zwingend in völlige Begeisterung darüber verfallen muss.

13.4.07 03:19


Sie hatte es einfach gewusst. Sie wusste, welche Art von Geist und vor allem welcher Intensität durch seine Adern floss und nur darauf wartete, ein Ventil zu finden. Bzw sich eines finden zu lassen. Dies schien geschehen zu sein..
14.4.07 11:41


Dein Gesicht ist die Melodie eines geübten Pianisten, das Leben erzählend;
warm, fröhlich, anschmiegsam und weich, doch von einer unabkennbaren Kühnheit
die davon zeugt, dass der Herr über diese Kühnheit
jederzeit und jederorts willig ist, für den Auslöser dieses Wagemuts
sprich, seine Liebsten, zu kämpfen;

Deine Lippen ein Gedicht der Versuchung, das noch den Dichter selbst,
der von den Musen inspiriert sein größtes Werk schrieb, stocken lässt,

sind doch seine Worte verführerischer als er sie zu schaffen gedachte;
so dass das Bild, das er selbst durch seine Worte schuf,
zu einem ambrosischen Abbild der Verlockung wurde,
dem selbst der Künstler nicht zu widerstehen vermag.
Deine Augen von Meisterhand gezeichnete Edelsteine,
von einem minimalistischen Maler mit Wärme, Weisheit und Einfühlsamkeit versehen,
wo jedoch kein Strich zu viel noch zu wenig gesetzt wurde;
dein Körper die Schöpfung eines wahrlich begabten Architekten,
der sich auf das rechte, schöne Maß versteht;
Deine Hände, von unbeschreiblicher Schönheit,
ausgefeilt bis ins kleinste Detail,
Wärme spendend, pflegend, Fürsorge tragend,
Stark wie die des Hephaistos, wenn der Einzigen,
der Allerliebsten, Übel droht, und sanft wie die Wasser der Amphitrite,
die ein Reisender überquert; wohl auf der Suche nach seinem Glück;
Dein Lächeln,
so unbeschreiblich, spiegelt es doch das Strahlen der Sterne wieder,
sobald es aufgeht,
und dennoch strahlt es selbst heller als jeder andere Stern;
Deine Seele zu guter Letzt
ein Werk feinster Kunst,
geschliffen und bearbeitet bis zur absoluten Perfektion,
weich, sanft in der Form, und doch stark und unerschütterlich;
unerbitterlich wenn bedrohliches ansteht,
in Zeiten starker Strömung der feste, sichere Fels in der Brandung.

22.4.07 22:00


Deine Hand in meiner liegt,
Vorbei ist all das Sehnen.
Freude über Trauer siegt,
Getrocknet sind die Tränen.

Gefunden was ich lang vermisst,
Vereinigt Du und ich.
Die Suche nun zu Ende ist,
das Glück währt ewiglich.
Und auf einmal wird mir klar:
Alle Dinge, die ich tat,
alle Wege die ich ging,
ich ging sie für Dich. Für Dich...

Ein Licht tritt durch die Dunkelheit
von sternengleichem Glanz.
Von Einsamkeit bin ich nun befreit,
vereint mit Dir im Tanz.



Deine Lippen, jeder Kuss
sind Trank für meine Wunden,
machen mit dem Leiden Schluss
Und all der Schmerz verschwunden.

Und auf einmal wir mir klar:
Alle Dinge, die ich tu,
alle Wege, die ich geh,
ich geh sie für Dich. Für dich...

Solange mein Herz schlägt,
schlägt es für Dich..

hach, Saltatio Mortis hat eben doch tolle Texte. (: 

24.4.07 17:23


Ich sage, ich möchte
dass du nur
Augen für mich hast.
Du sagst
wenn du Augen hast
hast du sie nur für mich.
Warum sind dann
diese deine Augen
mitsamt dir
nicht bei mir ?
25.4.07 07:38


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